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Herkunft :
Afrika Nicht für Anfänger geeignet.
Haltung seit: Juli 2007 Anmerkung : Pterinochlius murinus gehört für mich zu eine der schönsten Vogelspinnen der Welt. Ihre Red-Colour-Form (kurz Rcf) gehört zu eine der schönsten und farbenprächtigsten unter den Vogelspinnenarten. Zudem gibt es noch die Typical-Colour-Form (kurz Tcf), von denen ich zwei Spiderlinge aktuell pflege. Auch die Usambara-Mountains-Varinate (kurz umv) ist mit zwei adulten Weibern in meinem Besitz. Lediglich die Dark-Colour-Form (kurz DCF) die wohl nicht im Hobby vertreten ist (pers.Mittl. Timo Raab) fehlt in meiner Sammlung. Sie wurde 2002 von Schmidt als "Pterinochilus leetzi" beschrieben, jedoch dann wieder als Pterinochilus murinus synonymisiert. Pterinochilus murinus zählt als unberechenbare Vogelspinne, welches man schnell bei ihr bemerkt. Sie kann an manchen Tagen sehr zurückhaltend sein, fast schon ängstlich und im nächsten Moment stellt sie sich einem gegenüber oder geht zur Offensive über. Man kann Sie also nur sehr schwer einschätzen. Der Umgang mit Pterinochilus murinus sollte daher mit absoluter Vorsicht vorgenommen werden, zumal sie als afrikanische Vogelspinnenart eines der stärksten Gifte unter den Vogelspinnen besitzt, welches eine Maus angeblich in ca. 3 Sekunden töten kann. Beim Menschen kann das Gift zu hohen Fieber und Muskelkrämpfen führen, was sicherlich nicht angenehm ist. Zwar wird Pterinochilus murinus als aggressive Vogelspinne beschrieben, jedoch verhält Sie sich im Terrarium erstmal eingelebt, eher schreckhaft und zieht sich bei einer Störung in ihr Versteck zurück. Ich konnte bisher keine Situation feststellen, in dem sich das Tier mir gegenüber aggressiv verhalten hätte. Lediglich beim Umsetzen, welches eine große Stresssituation für das Tier war, reagierte sie mir gegenüber aggressiv. Aber auch andere Vogelspinnen können, bei einer solchen Situation, so reagieren. Sie Spinnt das Terrarium sehr schön aus, was wirklich klasse aussieht. Als Versteck nutzen meine beiden Pterinochilus murinus eine Korkröhre, die ich in den 15cm hohen eingebrachten Boden vergraben habe. Nachts ist Sie sehr aktiv und spinnt den oberen Teil des Behälters aus. Wer Pterinochilus murinus Nachts beobachten möchte, sollte eine Rotlichtlampe verwenden als Lichtquelle, da Vogelspinnen kein rotes Licht wahrnehmen können. So können sie sich auch nicht gestört fühlen.
Als Bodengrund verwende ich handelsübliche Blumenerde die ich mit etwas Lehmpulver vermische um einen harten, grabfähigen Boden zu bekommen. Bei der Haltung braucht man nicht viel zu beachten, da Pterinochilus murinus nahe zu trocken gehalten werden kann und auch sonst sehr anspruchslos ist. So besprühe ich nur hin und wieder ihr Netz, damit sie was trinken kann. Da Pterinochilus murinus opportunistisch ist, passt sie sich ihrer Umgebung mühelos an. Darum kann die Haltungsmethode unterschiedlich ausfallen. Wer jedoch meint sie sei ein Strauchbewohner der irrt sich, denn diesen gibt es nicht.
Zur Verpaarung: Beide Geschlechter reagieren i.d.R. friedlich aufeinander und es kommt recht schnell zur Balz. Nach einem relativ kurzen Vorspiel stemmt das Männchen das Weibchen vorne hoch und versucht dann seine Bulben in ihr zu versenken. Ist die Kopulation geglückt, trennen sich beide Geschlechter zumeist auch friedlich wieder. Wobei das Männchen dann sehr flink abhaut. Hier sollte man etwas Vorsicht walten lassen. In der Regeln baut das Weibchen nach 2-4 Monaten (in Ausnahmefälle auch schon mal nach 2-4 Wochen!) einen Kokon, aus dem zwischen 100-180 Nachkommen schlüpfen. Diese wachsen mittelschnell heran. Der Kokon wird stationär am Gespinnst befestigt und nicht vom Weibchen bewacht und mit sich geführt.
Die Farbformen: Ich richte mich hier nach den Vorschlägen von Timo Raab in Absprache mit Richard Gallon nach den Farbvarianten Bezeichnungen von babonspiders.de
Demnach gibt es folgende Farbvarianten:
Auf die genaue Beschreibung möchte ich hier nicht eingehen, dazu empfehle ich einen Besuch auf der Seite Baboonspiders.de Dort findet ihr viele weitere Informationen zu dem Thema im Datail.
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Pterinochilus murinus:
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