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Herkunft :
Costa Rica Bedingt Anfängertaugliche Vogelspinne
Haltung seit: Oktober 2008 Anmerkung: Meine Erfahrungen bisher: Mein weibliches Exemplar zeigte sich bisher als sehr scheu und bombardierfreudig. Auch legte sie ein nicht zu verachtendes Tempo beim Einzug in ihr Terrarium hin. Weshalb man im Umgang mit Cyclosternum fasciatum vorsichtig sein sollte. Sonst findet man sein Tier vielleicht sehr bald unter einem Schrank wieder. Im Terrarium zeigt sie zu Beginn ein sehr scheues Verhalten, sie braucht mehrere Wochen zur Eingewöhnung bis sie auf Erkundung geht. Nachdem das Terrarium dann mehrmals abgegangen wurde, sucht sich Cyclosternum fasciatum einen leicht feuchten, dunklen Bereich im Terrarium für ihr Versteck aus. Ihre Korkröhre hat sie am Anfang nicht angenommen. Dafür hat sich sich im Boden, der aus handelsüblicher Blumenerde und etwas Moos aus dem Wald als Bodendecker besteht, ein eigenes Versteck gegraben. Es ist sehr wichtig das man den Bodengrund ständig feucht hält um eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit für diese Vogelspinne zu gewährleisten. Eine zu geringe Luftfeuchtigkeit kann sich u.U. auf die Lebenserwartung der Tiere auswirken, heißt es. In wie weit dieses zutreffend ist, vermag ich nicht zu sagen. Nachts kann ich mein Tier öfter umherlaufen sehen. Das Verhalten dieser Vogelspinne könnte man als "beißfreudig" beschreiben, allerdings nur beim Umsetzen der Tiere. Denn hier sind sie, wie ich selbst erfahren musste, sehr schnelle und beißfreudige Vogelspinnen, die einem schnell am Finger hängen können. Was mir bisher zum Glück erspart blieb. Lediglich ältere Exemplare zeigen sich ruhiger. Zur Verpaarung: Die Paarung von Cyclosternum fasciatum kann recht unterschiedlich ablaufen. Einige Exemplare zeigen sich sehr aggressiv ihrem Geschlechtspartner gegenüber, so das es durchaus vorkommen kann, das das Männchen noch vor der Paarung zur Nahrung wird. Hier kann man sich Abhilfe verschaffen, in dem man das Weibchen einige Wochen vorher ordentlich füttert und gut nährt. Dieses steigert zumindest etwas die Überlebenschance des Männchens. Da ein vollgefuttertes Weibchen weniger dazu neigt, ihrem Geschlechtspartner zu fressen. Die zweite Möglichkeit, die ebenso häufig vorkommt, ist die ruhige Variante. Hier zeigen sich beide Geschlechtspartner friedlich und es wird eine art Vorspiel durch das trommeln beider Geschlechter beobachtet. Bis es letztlich zur Vereinigung kommt und das Männchen das Weibchen hoch stemmt und es zur Kopulation kommt. Zur Kokon entnahme, die nach etwa 6 Wochen erfolgen kann, sollte man einen längeren Stock bereit halten, sowie eine Heimchendose um das Weibchen einzufangen. Diese beschützen den Kokon nämlich bis aufs letzte und zeigen sich dann extrem beißwütig ihrem Halter gegenüber. Was man nicht unterschätzen sollte. |
Cyclosternum fasciatum:
![]() Synonyme: Davus fasciatus |