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Herkunft :
Indien, Myanmar, Malaysia Bedingt Anfängertaugliche Vogelspinne.
Haltung seit: Juli 2010 Anmerkung: Meine Erfahrungen bisher: Chilobrachys andersoni ist in der
Hobbyhaltung wohl noch nicht vertreten, auch wenn einige Exemplare als solche
hin und wieder angeboten werden, dürfte es sich dabei wohl nicht um eine echte
Chilobrachys andersoni handeln, sondern wohl um die Doppelgängerin, die im Hobby
unter den Namen Chilobrachys
huahini (hierbei dürfte es sich aber um die Chilobrachys dyscolus handeln)
zu meist angeboten wird. Ob es sich bei meiner Chilobrachys um eine echte "andersoni" handelt, kann nicht sicher geklärt werden, weshalb ich mein Exemplar wie folgt kennzeichne: Chilobrachys cf.andersoni. Ich nehme also nur an das es eine sein könnte. Da ich das Tier als solches von einem bekannten Hobbyzüchter bekommen habe. Wer ebenso ein Exemplar sich zulegt sollte dieses nicht bedenkenlos zur Zucht einsetzen! Was unbedingt berücksichtigt werden sollte. Der Umgang mit Chilobrachys andersoni gestaltet sich i.d.R. als nicht ganz einfach, da diese Vogelspinne sehr flink, schnell und sehr leicht reizbar ist. Dabei richtet sie ihren Vorderkörper auf und schlägt mit den Vorderbeinen nach dem vermeidlichen Störenfried. Mein Exemplar legt sich sogar vollständig auf den Rücken und präsentiert ihr Chelizeren, wenn sie sich gestört fühlt. Zudem ist sie eine schnelle Läuferin und kann sich unglaublich schnell bewegen. Die Haltung gestaltet sich als schwierig, da über diese Vogelspinne nichts zu finden ist, weder in der Literatur noch im Internet. Daher empfiehlt es ich den Tieren eine Behausung zu geben, die viel Bodengrund bietet, mit einer vor gestochenen Röhre und einem Korkstück im Boden, sowie einige Klettermöglichkeiten und eine halbierte Korkröhre an die Seitenwand gelehnt. Somit vereint man Röhren- und Baumbewohner miteinander. Da bekannt ist, das einige Chilochrachys Arten gerne wie ein Baumbewohner leben und man nie weiß, welche Art man sich zugelegt hat, wenn man sich eine als "Chilobrachys andersoni" gekauft hat. Mein Exemplar bevorzugt den Aufenthalt am Boden. Der Bodengrund besteht bei mir aus handelsüblicher Blumenerde die ich sehr feucht halte, um eine Luftfeuchtigkeit von etwa 80% zu gewährleisten. Als Bodendecker verwende ich ein Gemisch aus Kies, kleinen Muscheln, Sand und Lehm. Was ich auf den Boden leicht verteilt habe. Typisch für viele Chilobrachys Arten ist ihr Spinnverhalten, sie kleiden beinah alles mit Spinnenseide aus, was sehr schön aussieht. In diesen Gespinnsten leben sie dann und ziehen sich bei Störung in ihr Versteck zurück. So das man, hat man seine Vogelspinne eine längere Zeit in einem Behältnis, kaum in Gefahr gerät, in Kontakt mit der Vogelspinne zu kommen. Auch sieht man sie nur sehr selten nach der Eingewöhnungszeit. Diese kann unterschiedlich lang ausfallen und ist von Exemplar zu Exemplar mal kürzer mal länger.
Das Verbreitungsgebiet von Chilobrachys andersoni erstreckt sich über Indien, Malaysia und Myanmar amtlich Pyidaungsu Thamada Myanmar Naing-Ngan-Daw (auch kurz Myanma Naingngan genannt). Weiteres ist mir nicht bekannt. Auch scheint es noch keine Angaben zum Habitat zu geben. Identisch ist Chilobrachys andersoni nahezu mit Chilobrachys huahini, was es für einen Laie im Hobby unmöglich macht diese beiden Arten zu unterscheiden. Mein Chilobrachys huahini Weibchen sieht meiner Chilobrachys cf.andersoni Optisch 1zu1 ähnlich. Ich kann absolut keinen Unterschied feststellen. Was eine Nachzucht der Tiere natürlich sehr schwierig macht. Ich rate davon ab und verpaare meine Exemplare unter keinen Umständen. Da es für mich wegen mangelnder Möglichkeiten nicht möglich wäre eine Unterscheidung zu finden. Anderen Haltern im Hobby kann ich dieses nur nahe legen genauso zu handhaben.
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Chilobrachys cf.andersoni
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